Was ist eine subjektive Leistungsbewertung?

Eine subjektive Leistungsbewertung bezieht sich typischerweise auf immaterielle Mitarbeiterqualitäten und basiert auf subjektivem Feedback des Managers im Gegensatz zu objektivem, messbarem Feedback. Die Verwendung subjektiver Bewertungskriterien kann den Mitarbeitern ein besseres Gesamtbild ihrer Leistung bieten, die übermäßige Verwendung subjektiver Kriterien birgt jedoch einige Risiken.

Eigenschaften

Der Leistungsbewerter liefert seine eigene subjektive Bewertung der Leistung des Mitarbeiters in einer subjektiven Bewertung. Gemeinsame subjektive Kriterien sind Persönlichkeit, Einstellung, Aussehen, Verhalten und soziale Interaktion. Der Bewerter kann den Mitarbeiter anhand jedes subjektiven Kriteriums anhand einer Skala bewerten, die von schlecht bis ausgezeichnet reicht, im Gegensatz zu objektiven Bewertungen, bei denen den Kriterien häufiger eine numerische Bewertung zugeordnet ist.

Vorteile

Subjektive Leistungsbeurteilungen ermöglichen einen breiteren Beitrag zur Mitarbeiterleistung als objektivere Instrumente. Die Vorgesetzte kann ihre Interpretation der Leistung des Mitarbeiters anhand der einzelnen Kriterien bereitstellen und weitere Details und Beispiele hinzufügen, um das Verständnis des Mitarbeiters für seine Leistung und Verbesserungsmöglichkeiten zu verbessern. Subjektive Bewertungen helfen auch bei Rückmeldungen in Jobs, wenn die Leistung eher mit persönlichen Qualitäten und Merkmalen als mit technischen Fähigkeiten und Leistungen zusammenhängt.

Risiken

Der größte Schlag gegen subjektive Leistungsbewertungen ist, dass die Leistung des Mitarbeiters im Auge des Bewerters liegt. Ein Manager, der Vorurteile oder einen schlechten Willen gegenüber einem Mitarbeiter hat, nimmt seine Leistung eher kritisch ein. Ein großes Risiko dabei ist, dass subjektive Bewertungen zu rechtlichen Diskriminierungsansprüchen führen können, stellt Allison & Taylor Reference Checking fest. Dies ist insbesondere dann ein Problem, wenn einem Arbeitgeber nachgewiesen wird, dass er Arbeitnehmer diskriminiert oder kündigt, weil sie aufgrund von Merkmalen wie Geschlecht, Familienstand, Behinderung und Rasse Teil einer gesetzlich geschützten Klasse sind.

Gleichgewicht finden

In ihrem Artikel "Überlegungen für Ihre Leistungsbewertung" ermutigt die FindLaw-Website Unternehmen, ein Gleichgewicht zwischen subjektiven Bewertungen und objektiven Kriterien zu finden. Objektive Kriterien verleihen dem subjektiven Feedback des Managers Glaubwürdigkeit. Wenn er die Leistung mit objektiven Messinstrumenten dokumentieren kann, kann er seine Bewertung unterstützen und sein Unternehmen mit größerer Wahrscheinlichkeit vor einer möglichen Diskriminierungsklage aufgrund subjektiver Diskriminierung schützen.