Was bedeutet Werbeinventar?

Das Werbeinventar ist die Anzahl der Anzeigen oder die Menge an Werbeflächen, die ein Publisher zur Verfügung hat, um sie an einen Werbetreibenden zu verkaufen. Das Anzeigeninventar wird häufig monatlich berechnet. Der Begriff kann sich auf Anzeigen in Printmedien oder anderen herkömmlichen Medien beziehen, wird jedoch zunehmend für Online- oder Handy-Anzeigen verwendet. Das Online-Anzeigeninventar wird häufig anhand des Website-Verkehrs oder der Anzeigenansichten bewertet, die der Publisher an den Werbetreibenden liefern kann.

Seitenimpressionen

Das Online-Werbeinventar wird häufig anhand der Anzahl der Seitenimpressionen berechnet. Diese Impression wird als ein Nutzer definiert, der eine Anzeige betrachtet. Je mehr Seitenimpressionen eine Website hat, desto mehr Geld kann der Publisher für seine Werbefläche verlangen, da Werbetreibende Zugang zu einem großen Publikum erhalten.

Anzeigenwert

Obwohl die Berechnung des Anzeigenwerts viele komplizierte Variablen enthält, besteht der potenzielle Wert Ihres Anzeigeninventars aus den Seitenimpressionen auf Ihrer Website multipliziert mit der durchschnittlichen Anzahl von Anzeigen auf Ihren Webseiten. Der Anzeigenstandort ist eine weitere Variable, die sich auf den Wert einzelner Anzeigen auf Ihrer Website auswirkt. Bannerwerbung oben auf einer Seite oder an prominenter Stelle "über der Falte" - dh ohne Bildlauf sichtbar - ist eine Premium-Webimmobilie und weist daher die höchste Miete auf.

Füllrate

Die Füllrate ist eine Metrik, die angibt, wie viel Nachfrage Sie aus Ihrem vorhandenen Anzeigeninventar befriedigen können. Es zeigt, wie viel Ihrer Werbefläche vermietet wurde und wie viel davon leer steht. Je höher Ihre Füllrate ist, desto besser. Eine hohe Füllrate bedeutet, dass Sie die Nachfrage der Werbetreibenden nach Werbeflächen befriedigen und Geld verdienen.

Erlösmodell

Die Kosten für das Anzeigeninventar können auf verschiedene Arten berechnet werden. Der Publisher kann einen Werbetreibenden anhand der Anzahl der auf der Website generierten Anzeigen-Leads belasten, z. B. Leser, die ein Formular mit Kontaktinformationen ausgefüllt haben. auf der Grundlage der Kosten pro tausend Impressionen oder Seitenaufrufe; oder Kosten pro Klick. Bei dieser Methode erhält der Publisher nur dann Geld, wenn ein Leser auf eine Anzeige klickt.