Wann schreibt man in Blocksatz?

Der Blocksatz wird verwendet, weil er den Satzspiegel vollständig ausfüllt. Im einspaltigen Satz findet er mehr aus vermeintlich ästhetischen Gründen Anwendung, aber im mehrspaltigen Satz ist er unverzichtbar, um die Spaltengrenzen offenkundig zur Geltung kommen zu lassen.
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Blocksatz ist ein Textformat, bei dem der Text am linken und rechten Rand ausgerichtet ist. Das bedeutet, dass die Zeilen des Textes gleich lang sind. Wenn man also in Blocksatz schreibt, entstehen oft große Lücken zwischen den Wörtern, um den Text am rechten Rand auszurichten. Diese Lücken können jedoch durch verschiedene Methoden verringert werden.

Um die großen Lücken zwischen den Wörtern im Blocksatz zu minimieren, kann man das sogenannte Silbentrennungssystem verwenden. Hierbei wird der Text automatisch so aufgeteilt, dass die Lücken zwischen den Wörtern gleich groß sind und somit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Eine andere Möglichkeit, die großen Lücken im Blocksatz zu reduzieren, ist es, den Zeilenabstand zu verringern. Dadurch wird der Text insgesamt kompakter und die Lücken zwischen den Wörtern werden kleiner.


Das Zeichen für Blocksatz ist ein voll ausgefülltes Rechteck, das auch als Blocksatzsymbol bezeichnet wird. In den meisten Textverarbeitungsprogrammen kann man einfach auf das Symbol klicken, um den Text in Blocksatz zu formatieren.

Das Format Blocksatz wird oft in offiziellen Dokumenten wie beispielsweise Bewerbungen oder Geschäftsbriefen verwendet, da es formaler und professioneller wirkt. Allerdings ist es nicht immer die beste Wahl. Bei längeren Texten kann der Blocksatz schnell unübersichtlich werden, da die großen Lücken zwischen den Wörtern das Lesen erschweren. Außerdem kann es bei der Verwendung von Silbentrennungssystemen zu unschönen Trennungen kommen, die den Lesefluss stören.

Warum sollte man also keinen Blocksatz verwenden? Der Flattersatz, bei dem die Zeilen nicht am rechten Rand ausgerichtet sind, bietet einige Vorteile gegenüber dem Blocksatz. Zum einen ist er leichter lesbar, da die Lücken zwischen den Wörtern kleiner sind und der Text insgesamt gleichmäßiger wirkt. Zum anderen ist der Flattersatz flexibler, da er sich besser an unterschiedliche Seitenformate anpassen lässt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Blocksatz ein Format ist, das in bestimmten Situationen angemessen ist. In offiziellen Dokumenten oder kurzen Texten kann es professionell und formell wirken. Bei längeren Texten oder Texten mit vielen Silbentrennungen ist der Flattersatz jedoch die bessere Wahl. Es ist also wichtig, bei der Wahl des Textformats immer den jeweiligen Kontext und die Zielgruppe im Auge zu behalten.

FAQ
Wie lauten die 3 Grundregeln zur zeilenlänge?

Die 3 Grundregeln zur Zeilenlänge sind:

1. Die Zeilenlänge sollte nicht zu kurz sein, da dies zu einem unruhigen Schriftbild führen kann.

2. Die Zeilenlänge sollte auch nicht zu lang sein, da dies das Lesen erschwert und die Lesbarkeit verringert.

3. Die ideale Zeilenlänge liegt zwischen 60 und 80 Zeichen pro Zeile.

Was ist typografische Gestaltung?

Typografische Gestaltung bezieht sich auf die visuelle Organisation von Schrift auf einer Seite oder einem Bildschirm, um eine klare und ästhetisch ansprechende Kommunikation zu ermöglichen. Dies umfasst Schriftart, Größe, Farbe, Zeilenabstand, Ausrichtung und andere Elemente, die die Lesbarkeit und Wirkung von Text verbessern.

Warum bei Blocksatz große Lücken vermeiden?

Bei Blocksatz sollte man größere Lücken vermeiden, da dies das Lesen des Textes erschweren kann. Große Lücken können dazu führen, dass das Auge des Lesers von einer Zeile zur nächsten springen muss, was die Lesbarkeit des Textes beeinträchtigt. Außerdem kann es dazu führen, dass der Text insgesamt unregelmäßig und unästhetisch aussieht. Um dies zu vermeiden, sollten bei der Formatierung von Blocksatz Texten kleinere Lücken verwendet werden, um ein gleichmäßiges Erscheinungsbild zu erzielen.


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