Lesbarkeit des iPad vs. Kindle

Sowohl Apple als auch Amazon haben mehrere Iterationen ihrer Mobilgeräte veröffentlicht, um die visuelle Qualität zu verbessern. Die neuesten iPad-Modelle von Apple verwenden das Retina-Display, einen LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von mehr als 1080p-Fernsehern. Amazon hat seine Kindle-E-Reader mit dem Paperwhite-Modell verbessert, das über einen helleren E-Ink-Bildschirm verfügt. Da beide Optionen leicht lesbaren Text bieten, hängt Ihre Präferenz für Lesbarkeit vom persönlichen Geschmack und der Verwendung des Geräts ab.

Grundlegende Unterschiede

Der größte Unterschied zwischen iPad und Kindle besteht darin, wie Text angezeigt wird. Wie ein Computermonitor verwendet das iPad einen hintergrundbeleuchteten LCD-Bildschirm, um Wörter und Bilder anzuzeigen. Kindle-E-Reader verwenden E-Ink, eine Technologie, die Tinte auf Papier simuliert, indem sie mithilfe von Elektrizität schwarze und weiße Partikel auf dem Bildschirm verschiebt. Kindles können zwar Bilder in Büchern und Dokumenten anzeigen, jedoch keine Farben. Wenn Sie keine Probleme beim Lesen von Text auf Ihrem Computer haben, sollten Sie problemlos auf einem iPad lesen können. Text auf einem Kindle wird wie Text in einem gedruckten Buch angezeigt.

Überanstrengung der Augen und Beleuchtung

Da iPads einen hintergrundbeleuchteten Bildschirm verwenden, können sie bei längerem Gebrauch zu einer Überanstrengung der Augen führen, genau wie bei Computermonitoren. Mit einem Kindle ist es nicht wahrscheinlicher, dass Sie sich unwohl fühlen als beim Lesen eines normalen Buches. Einige Modelle des Kindle verfügen über ein eingebautes Bildschirmlicht zum Lesen im Dunkeln - das entspricht dem Abschneiden eines Leselichts an einem Buch -, während andere vollständig auf externes Licht angewiesen sind. Der Kindle sieht in hellen Räumen oder im Freien am besten aus, während Sie die Helligkeit des iPad weit nach oben drehen müssten, um die Blendung der Sonne oder der Deckenbeleuchtung auf dem Bildschirm zu vermeiden.

Lesbarkeitsoptionen

Sowohl das iPad als auch der Kindle bieten Optionen zur Verbesserung der Lesbarkeit, z. B. zum Ändern der Schriftgröße. Der Kindle kann auch den Zeilenabstand und den Schriftstil anpassen und bietet Text-to-Speech für kompatible Bücher. Während die iBooks-App von Apple auf dem iPad nicht so viele Anpassungen bietet, haben Sie die Möglichkeit, Lese-Apps von Drittanbietern mit mehr Optionen herunterzuladen, um die Textklarheit zu verbessern, z. B. das Ändern der Textfarbe. Kindle hat auch eine eigene iPad-App zum Lesen von Amazon-Einkäufen auf dem Tablet.

Kindle Fire Tablets

Neben den herkömmlichen Kindle-E-Readern stellt Amazon auch eine Reihe von Android-basierten Kindle Fire-Tablets her. Obwohl sie ein anderes Betriebssystem verwenden, funktionieren diese Tablets ähnlich wie das iPad mit einem hintergrundbeleuchteten Bildschirm. Wie beim iPad verfügen auch die High-End-Kindle Fire-Tablets über hochauflösende Displays. Das 8.9-Zoll-HDX-Modell bietet eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixel im Vergleich zur Auflösung des iPad Air von 2048 x 1536 Pixel.