EEO-Schulung

Unternehmen, die Belästigungen oder andere Arten von Diskriminierung am Arbeitsplatz beseitigen möchten, sind auf Schulungen der Equal Employment Opportunity Commission angewiesen. Ein Vorteil der Ermutigung des Managements und anderer Mitarbeiter zur Teilnahme an der Schulung besteht darin, dass Ihr Unternehmen weniger Zeit und Ressourcen für die Bearbeitung von Beschwerden benötigt, die sich auf Ihr Geschäftsergebnis auswirken. Wenn Sie in einer Regierungsbehörde arbeiten, ist die Schulung obligatorisch.

Für Angestellte

EEO-Schulungen sollen den Mitarbeitern helfen, ihre Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz zu verstehen. Das Training deckt eine Vielzahl von Themen ab, darunter sexuelle Belästigung und das Gesetz über Amerikaner mit Behinderungen. Sie lernen auch Diskriminierung aufgrund von Religion, Rasse, Schwangerschaft und Alter kennen. Einige Klassen behandeln auch Sprachregeln, Dresscodes und Einstellungsrichtlinien. In den Kursen erhalten Sie Informationen zum Melden von Beschwerden sowie die Schritte, die Sie unternehmen sollten, um Probleme Ihrem Arbeitgeber und verschiedenen Regierungsbehörden zu melden. Die Klassen decken häufig den Schutz ab, den ein Arbeitnehmer erhält, wenn sein Arbeitgeber aufgrund der Beschwerde Vergeltungsmaßnahmen ergreift. Außerdem erfahren Sie Tipps und Tools, um Aktionen zu vermeiden, die zu Verstößen gegen das EEO führen können.

Für Arbeitgeber und Manager

Arbeitgeber müssen genau wie ihre Mitarbeiter eine EEO-Schulung absolvieren. Einige Themen sprechen jedoch nur Arbeitgeber und deren Managementteam an. Zu den Themen gehören Themen, die Personalmanagern helfen, die Rechtmäßigkeit der Verwendung von sozialen Medien und Suchmaschinen wie Google zur Suche nach Mitarbeitern zu erlernen. Die Arbeitgeber lernen auch die Fehler kennen, die zu vermeiden sind, wenn ihr Unternehmen wegen Diskriminierung angeklagt wird. Die Schulung bietet Tipps und Anleitungen zum Verständnis des Untersuchungsprozesses.

Anforderungen:

Das 2003 in Kraft getretene No FEAR-Gesetz (Notification and Federal Employee Antidiscrimination and Retaliation) schreibt vor, dass Bundesbehörden alle zwei Jahre Schulungen für Mitarbeiter und Manager durchführen müssen. Jede Agentur muss dem Kongress, dem Justizministerium, der Kommission für Chancengleichheit und dem Amt für Personalmanagement jährlich über ihre Bemühungen zur Behandlung und Verringerung der Anzahl der Diskriminierungsfälle Bericht erstatten. In vielen Bundesstaaten, wie beispielsweise in Texas, müssen Mitarbeiter staatlich finanzierter Agenturen und Hochschulen an der EEO-Schulung teilnehmen und anschließend alle zwei Jahre einen Auffrischungskurs absolvieren. Während die meisten Unternehmen nicht an Schulungen teilnehmen müssen, benötigen Unternehmen, die Mitarbeiter einstellen, im Rahmen ihrer Personalpolitik in der Regel eine EEO-Schulung.

Klassen finden

Das Ausbildungsinstitut der Kommission für Chancengleichheit bietet Programme für Bundes- und Unternehmensangestellte an. Die Kommission ist Teil der Bundesbehörde, die die Gesetze zur Diskriminierung von Mitarbeitern durchsetzt, sodass die Informationen in der Klasse aktuell sind. Sowohl Vor-Ort-Schulungen als auch Webinare sind bei der Kommission erhältlich. Private Unternehmen bieten auch Schulungen an, um Arbeitnehmern und Arbeitgebern dabei zu helfen, Diskriminierung zu beseitigen. Einige Unternehmen bieten separate Manager- und Mitarbeiterversionen derselben Klasse an. Die Kurse sind vor Ort oder als Videos und interaktive Online-Kurse verfügbar.