Kann Man Katzenchip Mit Handy Auslesen?

Mikrochip-Identifikation von Haustieren


In der modernen Haustierpflege stellt sich oft die Frage, wie man den Mikrochip eines Tieres auslesen kann. Insbesondere die Nutzung von Smartphones für diesen Zweck wirft großes Interesse auf. Hier folgt eine detaillierte Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie.

Kann man einen Katzenchip mit einem Telefon scannen?

Leider nein. Ein Smartphone kann und wird niemals in der Lage sein, den Mikrochip eines Haustiers zu lesen. Es gibt keine Apps für iPhone oder Android, die das können, und es wird auch nie welche geben. Es wird nie ein iPhone, Android-Gerät (Google, Samsung oder ein anderes) geben, das diese Fähigkeit jemals haben wird.

Wer kann Chips bei Katzen auslesen?


Tierheime und Tierarztpraxen sind die üblichen Anlaufstellen für Finder von vermissten Katzen. Diese Einrichtungen verfügen über Lesegeräte, mit denen sich die Informationen vom Chip abfragen und Halter schnell identifizieren und kontaktieren lassen. Das funktioniert aufgrund der individuellen Codierung potenziell sogar weltweit.

Wie liest man einen Mikrochip einer Katze?

ISO-konforme Tier-Mikrochips haben 15-stellige ID-Nummern. Die ersten drei Ziffern stellen einen numerischen Ländercode nach ISO 3166-1 oder einen Herstellercode dar. Die restlichen 12 Ziffern stellen die eindeutige Mikrochipnummer dar.

Nutzen von RFID und Handy

Alternativ stellt sich die Frage, ob man ein Handy als RFID-Chip nutzen kann. Grundsätzlich ja, Voraussetzung ist eine funktionierende App, welche einen (passiven) RFID-Ausweis simuliert. Datafox bietet hierzu keine eigene App an.

Fazit

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Technologie der Mikrochip-Identifikation von Haustieren nicht einfach an mobile Geräte wie Smartphones angepasst werden kann. Die spezialisierten Lesegeräte in Tierheimen und Tierarztpraxen sind nach wie vor die einzige Möglichkeit, um auf die Daten der Mikrochip-Identifikation zuzugreifen.